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Wir als ProcessWire-Agentur: So werden Nutzer zu Fans!

Es gibt Beziehungen, die werden mit den Jahren nur besser. Bei uns ist das jedoch nicht die schrullige Kaffeemaschine in der Küche oder ein verstaubter Tower-PC im Serverschrank. Es ist ein Content-Management-System. Und ja, wir wissen, wie das klingt.

Seit 2013 bauen wir so gut wie jeden Webauftritt mit ProcessWire. Nicht, weil's gerade hip ist – ProcessWire ist eher das stille, kluge Kind in der CMS-Klasse, das niemand auf dem Schirm hat, bis man es mal kennenlernt. Sondern weil wir nach jahrelangem Rumprobieren mit den üblichen Verdächtigen irgendwann gesagt haben: so, und jetzt nie wieder anders.

Was war das Problem mit "den üblichen Verdächtigen"? Mal ehrlich: WordPress kennt jeder. Und genau das ist oft das Problem. Ein Standard-Plugin hier, ein Standard-Template da, und am Ende sieht die Website aus wie die von zehn anderen Unternehmen auch – nur mit anderem Logo. Für uns als Designagentur, die sich was auf individuelles Design einbildet, war das nie die Lösung. Wir wollten ein System, das sich unseren Ideen anpasst. Nicht umgekehrt.

ProcessWire macht genau das. Keine vorgegebenen Strukturen, keine Templates von der Stange. Jedes Feld, jeder Inhaltstyp, jede Beziehung zwischen Seiten – wir bauen sie genau so, wie das Projekt es braucht. Ob Firmenwebsite, Onlineshop, mehrsprachiger Auftritt oder ein Redaktionssystem für eine Glaserinnung mit eigenen Mitgliederbereichen: Es gibt für uns kaum etwas, das wir damit nicht hinbekommen.

Und das Beste: Unsere Kunden merken davon fast nichts. Genau das ist das Geniale. Sie sehen ein Backend, das selbsterklärend ist, in dem man Texte pflegt wie in einem Worddokument, ohne sich mit hundert Buttons und Reglern rumzuärgern, die man eh nie braucht. Auch wer noch nie eine Website gepflegt hat, kommt damit zurecht – das hören wir von Kunden immer wieder.

Keine wöchentliche Plugin-Update-Panik, keine "warum ist meine Seite plötzlich down"-Anrufe, weil irgendein Drittanbieter-Plugin sich mit einem anderen gestritten hat. ProcessWire hat schlicht keine riesige Plugin-Infrastruktur, die ständig Sicherheitslücken produziert. Trotzdem lässt es sich, wenn's drauf ankommt, beliebig erweitern – ganz ohne die externen Plugins, von denen andere Systeme abhängig sind. Schlank, sparsam mit Serverressourcen, und trotzdem für komplexe Sonderlösungen offen. Das ist nicht aufregend. Das ist einfach: Es funktioniert.

Wir sind damit übrigens nicht allein unterwegs – aber ziemlich allein in der Region. ProcessWire hat eine kleine, aber bemerkenswert hilfsbereite Community. Stellt man im offiziellen Forum eine Frage, antwortet meistens jemand, der genau dieses Problem schon mal gelöst hat. Wir würden behaupten: Im Raum München und Oberbayern sind wir die, die das CMS am längsten und am konsequentesten für so ziemlich jedes Projekt einsetzen. Vom kleinen Handwerksbetrieb bis zur internationalen Unternehmensgruppe.

Drei Beispiele, an denen wir besonders gerne zeigen, was geht:

Das Bildungswerk Freising brauchte mehr als nur eine Website – nämlich eine, die sich nahtlos an zwei externe Systeme samt Warenkorb-Funktion anbindet, dazu jede Menge individueller Sonderlösungen. Das Ergebnis läuft seitdem nahezu wartungsfrei. Genau dafür ist ProcessWire gemacht: Komplexität im Hintergrund, Ruhe im Alltag.

Kuhnen & Wacker ist dreisprachig unterwegs – Deutsch, Englisch und Japanisch –, mit aufwändigen Introanimationen und einem komplexen Seitenaufbau im Hintergrund. Trotzdem bleibt die Bedienung für das Team simpel. Das ist für uns der eigentliche Beweis, dass ein System gut gebaut ist: wenn vorne alles leicht wirkt, obwohl hinten einiges los ist.

Alpinion wiederum zeigt die andere Seite: eine hochkomplexe Informationsstruktur, viele Sonderlösungen, und trotzdem eine Bedienung, die im Alltag flutscht. Auch hier gilt: Je kniffliger die Anforderung, desto mehr Spaß macht uns ProcessWire.

Und bei Magic Event- & Medientechnik durften wir zeigen, dass ProcessWire auch optisch ordentlich was wegstecken kann: ein umfangreicher Produktkatalog, jede Menge individueller Sonderlösungen, dazu viele Icons und Animationen, die das Ganze lebendig machen. Auch das stemmt das System, ohne dass im Hintergrund ein Dutzend Plugins um Aufmerksamkeit buhlen.

Ein Sonderfall, auf den wir besonders stolz sind: die Maschinenringe. Seit einigen Jahren betreuen wir mittlerweile mehr als zwölf Maschinenringe in Bayern – jeder mit einem eigenständigen Webauftritt, aber mit konsistentem Design, gleicher Struktur und gleichen Funktionen, und überall ProcessWire im Hintergrund. Zum Beispiel Maschinenring Niederbayern und Maschinenring Altötting-Mühldorf. Dahinter steckt ein cleveres System mit zentraler Personen-Darstellung, Newsbereich, Leistungskatalogen und einem Maschinen-Vermittlungs-Katalog mit diversen Unterkategorien. Wie es dazu kam, dass es inzwischen so viele geworden sind? Ganz einfach: durch Weiterempfehlung der Ringe untereinander. Das Besondere dabei: Unsere Redakteur:innen sind keine Techies, sondern Leute aus Büro und Landwirtschaft, die einfach nur unkompliziert und effizient ihre Seiten pflegen wollen. Genau für solche Fälle ist ProcessWire wie gemacht – Power im Hintergrund, Einfachheit im Vordergrund.

Heißt das, ProcessWire ist für jeden die richtige Wahl? Nein, ehrlicherweise nicht. Wer eine riesige E-Commerce-Plattform mit zehntausenden Produkten braucht, ist mit einem spezialisierten Shopsystem oft besser bedient. Aber für die mittelständischen Unternehmen, mit denen wir typischerweise arbeiten – mit klaren Anforderungen, aber dem Wunsch nach einer Website, die wirklich zu ihnen passt und nicht zu irgendeinem Baukasten – ist es für uns nach wie vor die beste Lösung am Markt.

Falls ihr also gerade überlegt, eure Website neu aufzusetzen oder von einem in die Jahre gekommenen System wegzukommen: Sprecht uns an. Wir erzählen euch gerne (vielleicht etwas zu ausführlich) von unserer Lieblings-Technologie – und davon, warum sie für euer Projekt vermutlich auch die richtige ist.

Euer Stefan Manhart

Mehr wissen: Processwire vs. Wordpress

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